Datenschutzinformation
Version v2.0 · Gültig ab 26. August 2026
1. Zweck, Geltungsbereich und Aufbau dieser Information
Die ABIC Enterprise Korlátolt Felelősségű Társaság (Sitz: 2724 Újlengyel, Nyári Pál utca 15., Ungarn; Handelsregisternummer: 13-09-240332; Steuernummer: 32807727-2-13; vertreten jeweils einzeln durch die Geschäftsführer Csaba Binó und Balázs Jakobicz; elektronischer Kontakt: info@abicenterprise.com; nachfolgend: Gesellschaft oder Verantwortlicher) behandelt sämtliche personenbezogenen Daten vertraulich und trifft die erforderlichen technischen und organisatorischen Maßnahmen zum Schutz personenbezogener Daten.
Diese Information beschreibt, zu welchem Zweck, auf welcher Rechtsgrundlage, welche Daten, wie lange und unter wessen Mitwirkung die Gesellschaft personenbezogene Daten verarbeitet und welche Rechte den betroffenen Personen zustehen.
Diese Information gilt für folgende Tätigkeiten der Gesellschaft:
| # | Verarbeitungstätigkeit | Betroffene Personen |
|---|---|---|
| 5.1 | Kontaktaufnahme und Angebotsanfrage über die Website | Interessenten, Kundenvertreter |
| 5.2 | Kontaktdaten von Kunden, Lieferanten und Partnern | Mitarbeitende von Vertragspartnern |
| 5.3 | Geschäftsanbahnung (B2B) und Kundenkontaktverwaltung | Ansprechpartner in Zielunternehmen |
| 5.4 | Versand von Newslettern und Fachinformationen | Abonnenten |
| 5.5 | Betrieb der Website, Cookies und Protokolldaten | Website-Besucher |
| 5.6 | Expertendatenbank und Staffing-Prozess | Bewerberinnen und Bewerber als Fachkräfte |
| 5.7 | Daten von Mitarbeitenden und Subunternehmern nach Vertragsschluss | Arbeitnehmer, Subunternehmer |
| 5.8 | Durchsetzung von Rechtsansprüchen, Beschwerde- und Vorfallmanagement | alle betroffenen Personen |
Diese Information gilt nicht für Verarbeitungen, die die Gesellschaft als Auftragsverarbeiter nach Weisung ihres Kunden im Rahmen eines Kundenprojekts durchführt. In diesem Fall ist der Kunde der Verantwortliche, und dessen Datenschutzinformation ist maßgeblich.
Zu den Einzelheiten des Arbeitsverhältnisses sowie des Werk- und Auftragsverhältnisses verwendet die Gesellschaft eine gesonderte Information, die der betroffenen Person bei Vertragsschluss unmittelbar ausgehändigt wird. Diese ist zusammen mit der vorliegenden Information zu lesen; bei Abweichungen ist die tätigkeitsspezifische Information maßgeblich.
2. Der Verantwortliche und seine Kontaktdaten
| Name | ABIC Enterprise Korlátolt Felelősségű Társaság |
| Sitz | 2724 Újlengyel, Nyári Pál utca 15., Ungarn |
| Handelsregisternummer | 13-09-240332 |
| Steuernummer | 32807727-2-13 |
| Vertretung | Csaba Binó und Balázs Jakobicz, Geschäftsführer, jeweils einzeln |
| Allgemeine E-Mail | info@abicenterprise.com |
| In Datenschutzangelegenheiten | info@abicenterprise.com |
| Telefon | +36 70 883 3122 |
| Website | https://www.abicenterprise.com |
| Datenschutz-Ansprechpartner | Dr. Dániel Jávor, Datenschutz-Ansprechpartner |
Datenschutzbeauftragter. Die Gesellschaft ist nach Art. 37 DSGVO nicht zur Benennung eines Datenschutzbeauftragten verpflichtet: Sie ist keine Behörde, ihre Kerntätigkeit besteht nicht in der umfangreichen regelmäßigen und systematischen Überwachung betroffener Personen, und sie verarbeitet keine besonderen Kategorien personenbezogener Daten in großem Umfang. In Datenschutzfragen handelt der Datenschutz-Ansprechpartner der Gesellschaft, der unter info@abicenterprise.com erreichbar ist.
3. Begriffsbestimmungen
| Begriff | Bedeutung |
|---|---|
| DSGVO | Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG (Datenschutz-Grundverordnung). |
| Personenbezogene Daten | alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person („betroffene Person") beziehen; als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung – etwa Name, Kennnummer, Standortdaten oder Online-Kennung – oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen identifiziert werden kann, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind. |
| Besondere Kategorien personenbezogener Daten | Daten im Sinne des Art. 9 DSGVO: Daten, aus denen die rassische oder ethnische Herkunft, politische Meinungen, religiöse oder weltanschauliche Überzeugungen oder die Gewerkschaftszugehörigkeit hervorgehen, genetische und biometrische Daten, Gesundheitsdaten sowie Daten zum Sexualleben oder zur sexuellen Orientierung. |
| Verarbeitung | jeder mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführte Vorgang oder jede Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten, wie das Erheben, Erfassen, Organisieren, Speichern, Verwenden, Offenlegen, Übermitteln, Einschränken, Löschen oder Vernichten. |
| Verantwortlicher | die Stelle oder Person, die über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung personenbezogener Daten entscheidet. |
| Auftragsverarbeiter | die Stelle oder Person, die personenbezogene Daten im Auftrag und nach Weisung des Verantwortlichen verarbeitet. |
| Empfänger | die Stelle oder Person, der personenbezogene Daten offengelegt werden, unabhängig davon, ob es sich um einen Dritten handelt. |
| Drittland | ein Land außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR). |
| Profiling | jede Art der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten, bei der diese Daten verwendet werden, um bestimmte persönliche Aspekte einer natürlichen Person – etwa Arbeitsleistung, wirtschaftliche Lage, persönliche Vorlieben oder Zuverlässigkeit – zu bewerten oder vorherzusagen. |
| Pseudonymisierung | die Verarbeitung personenbezogener Daten in einer Weise, dass die Daten ohne Hinzuziehung zusätzlicher Informationen nicht mehr einer betroffenen Person zugeordnet werden können, sofern diese zusätzlichen Informationen gesondert aufbewahrt werden. |
| Einwilligung der betroffenen Person | jede freiwillig für den bestimmten Fall, in informierter Weise und unmissverständlich abgegebene Willensbekundung, mit der die betroffene Person durch eine Erklärung oder eine sonstige eindeutige bestätigende Handlung zu verstehen gibt, dass sie mit der Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten einverstanden ist. |
| Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten | eine Verletzung der Sicherheit, die zur unbeabsichtigten oder unrechtmäßigen Vernichtung, zum Verlust, zur Veränderung oder zur unbefugten Offenlegung von beziehungsweise zum unbefugten Zugang zu verarbeiteten personenbezogenen Daten führt. |
4. Grundsätze der Verarbeitung
Die Gesellschaft verarbeitet personenbezogene Daten rechtmäßig, nach Treu und Glauben und für die betroffene Person nachvollziehbar. Sie erhebt Daten nur für festgelegte, eindeutige und rechtmäßige Zwecke und nur in dem für den Zweck erforderlichen Umfang. Sie hält die Daten aktuell, speichert sie nur so lange, wie es für den Zweck erforderlich ist, und schützt sie durch angemessene Sicherheitsmaßnahmen.
Die Gesellschaft führt über sämtliche Verarbeitungstätigkeiten ein Verzeichnis nach Art. 30 DSGVO und kann die Einhaltung der Grundsätze nachweisen (Rechenschaftspflicht).
5. Die einzelnen Verarbeitungstätigkeiten
5.1 Kontaktaufnahme und Angebotsanfrage über die Website
| Aspekt | Inhalt |
|---|---|
| Verarbeitete Daten | Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Name der vertretenen Organisation und Position der betroffenen Person sowie der Text der Nachricht und deren Anlagen. |
| Zweck der Verarbeitung | Entgegennahme und Beantwortung der Anfrage, Vorbereitung eines Angebots für die Leistung sowie Dokumentation der Kontaktaufnahme. |
| Rechtsgrundlage | Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO – richtet sich die Anfrage auf eine Leistung der Gesellschaft, ist die Verarbeitung zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen auf Anfrage der betroffenen Person erforderlich; Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO – bei sonstigen Anfragen das berechtigte Interesse der Gesellschaft an der Beantwortung und Dokumentation der an sie gerichteten geschäftlichen Kommunikation. |
| Speicherdauer | 12 Monate ab Abschluss der Anfrage. Kommt ein Vertragsverhältnis zustande, wird die Verarbeitung nach Abschnitt 5.2 fortgesetzt. Sieht eine Rechtsvorschrift eine längere Frist vor, ist diese maßgeblich. |
| Folgen der Nichtbereitstellung der Daten | für die Beantwortung der Anfrage ist die Angabe der E-Mail-Adresse erforderlich; ohne sie kann die Gesellschaft nicht antworten. |
Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO – bei sonstigen Anfragen das berechtigte Interesse der Gesellschaft an der Beantwortung und Dokumentation der an sie gerichteten geschäftlichen Kommunikation.
5.2 Kontaktdaten von Kunden, Lieferanten und Partnern
| Aspekt | Inhalt |
|---|---|
| Verarbeitete Daten | Name, Position, geschäftliche E-Mail-Adresse und Telefonnummer des Ansprechpartners, Daten der vertretenen Organisation, die im Rahmen der vertraglichen Zusammenarbeit entstehende Korrespondenz sowie die mit der Leistungserbringung verbundenen Dokumente. |
| Zweck der Verarbeitung | Vorbereitung, Abschluss und Erfüllung des Vertrags, Kontaktpflege, Rechnungsstellung sowie Belegaufbewahrung nach den Rechnungslegungs- und Steuervorschriften. |
| Rechtsgrundlage | Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO – wenn die Vertragspartei eine natürliche Person ist (zum Beispiel ein Einzelunternehmer); Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO – bei Ansprechpartnern einer juristischen Person als Vertragspartei das berechtigte Interesse der Gesellschaft und des Partners an der zur Vertragserfüllung erforderlichen Kontaktpflege; Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO – für die auf Buchhaltungsbelegen enthaltenen Daten, auf Grundlage von § 169 des Gesetzes C von 2000 über die Rechnungslegung. |
| Speicherdauer | 5 Jahre ab Beendigung des Vertragsverhältnisses (allgemeine Verjährungsfrist nach dem ungarischen Bürgerlichen Gesetzbuch); bei Buchhaltungsbelegen 8 Jahre ab Entstehung des Belegs. |
Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO – bei Ansprechpartnern einer juristischen Person als Vertragspartei das berechtigte Interesse der Gesellschaft und des Partners an der zur Vertragserfüllung erforderlichen Kontaktpflege;
Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO – für die auf Buchhaltungsbelegen enthaltenen Daten, auf Grundlage von § 169 des Gesetzes C von 2000 über die Rechnungslegung.
5.3 Geschäftsanbahnung (B2B) und Kundenkontaktverwaltung
Die Gesellschaft kontaktiert die fachlichen Ansprechpartner von Organisationen, bei denen ein Interesse an ihren Leistungen zu vermuten ist, zu geschäftlichen Zwecken und dokumentiert, wen sie wann und über welchen Kanal kontaktiert hat. Der Name eines Ansprechpartners ist auch dann ein personenbezogenes Datum, wenn wir ihn ausschließlich in beruflicher Eigenschaft verarbeiten.
| Aspekt | Inhalt |
|---|---|
| Verarbeitete Daten | Name, Position, Name der beschäftigenden Organisation, geschäftliche Kontaktdaten, Adresse des öffentlichen beruflichen Profils, Zeitpunkt und Kanal der Kontaktaufnahme, die Tatsache einer Antwort sowie das Land der betroffenen Person. |
| Herkunft der Daten (Art. 14 DSGVO) | öffentlich zugängliche berufliche und unternehmensbezogene Quellen – Website der Organisation, Handelsregister, berufliche soziale Netzwerke, Konferenzen und Branchenpublikationen – sowie vom Ansprechpartner persönlich angegebene Daten. |
| Zweck der Verarbeitung | Vorstellung der Leistungen der Gesellschaft bei potenziell interessierten Organisationen sowie Dokumentation, wer eine Sperre verlangt hat, damit keine erneute Kontaktaufnahme erfolgt. |
| Rechtsgrundlage | Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO – das berechtigte Interesse der Gesellschaft an der geschäftlichen Kontaktaufnahme und Kundengewinnung. Die Gesellschaft hat eine Interessenabwägung durchgeführt, die auf Anfrage eingesehen werden kann. Für den Kanal der Kontaktaufnahme sind zusätzlich die Vorschriften der elektronischen Kommunikation („ePrivacy") des Landes der betroffenen Person maßgeblich; diese berücksichtigt die Gesellschaft bei jeder Kontaktaufnahme. |
| Speicherdauer | 24 Monate ab der Kontaktaufnahme, wenn die betroffene Person nicht reagiert. Im Fall einer Sperre („Ich wünsche keine weitere Kontaktaufnahme") führt die Gesellschaft die betroffene Person ausschließlich zur Verhinderung weiterer Kontaktaufnahmen auf einer Sperrliste, mit dem hierfür unbedingt erforderlichen Datenumfang: Name, E-Mail-Adresse und Zeitpunkt der Sperre. |
| Widerspruchsrecht | Die betroffene Person kann der auf berechtigtem Interesse beruhenden Kontaktaufnahme jederzeit und ohne Begründung unter info@abicenterprise.com oder über den in der Nachricht enthaltenen Abmeldelink widersprechen. Im Fall eines Widerspruchs stellt die Gesellschaft die Kontaktaufnahme unverzüglich ein. |
5.4 Versand von Newslettern und Fachinformationen
| Aspekt | Inhalt |
|---|---|
| Verarbeitete Daten | Name, E-Mail-Adresse, Zeitpunkt der Anmeldung, Kennung der bei der Anmeldung akzeptierten Textversion sowie Zustell- und Öffnungsdaten. |
| Zweck der Verarbeitung | Versand der Fachinhalte, Newsletter und Veranstaltungseinladungen der Gesellschaft. |
| Rechtsgrundlage | Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO – die Einwilligung der betroffenen Person. Die Erteilung der Einwilligung ist freiwillig, keine Voraussetzung für eine Leistung und jederzeit kostenfrei widerrufbar. Der Widerruf berührt die Rechtmäßigkeit der bis dahin erfolgten Verarbeitung nicht. |
| Speicherdauer | bis zum Widerruf der Einwilligung. Danach führt die Gesellschaft die Abmeldung auf einer Sperrliste, um weiteren Versand zu verhindern. |
5.5 Betrieb der Website, Cookies und Protokolldaten
Die öffentliche Website der Gesellschaft ist unter www.abicenterprise.com erreichbar, einschließlich der Karriereseite (/careers). Dieser Abschnitt betrifft diese öffentliche Website.
Technische Protokolldaten. Beim Betrieb der Website erfasst das System Protokolldaten: IP-Adresse, Browser- und Gerätetyp, Zeitpunkt des Besuchs, aufgerufene Seite sowie Adresse der verweisenden Seite. Rechtsgrundlage: das berechtigte Interesse der Gesellschaft am sicheren und bestimmungsgemäßen Betrieb der Website (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO). Speicherdauer: höchstens 12 Monate.
Was ein Cookie ist. Ein Cookie ist eine kleine Datei, die auf dem Gerät des Besuchers abgelegt und von der Website während des Besuchs wieder ausgelesen wird. Cookie-ähnliche Technologien – etwa den lokalen Speicher des Browsers (local storage) – behandelt die Gesellschaft in gleicher Weise wie Cookies.
| Kategorie | Funktion | Rechtsgrundlage und Speicherdauer |
|---|---|---|
| Unbedingt erforderlich | grundlegender Betrieb der Website, Aufrechterhaltung der Sitzung, Sicherheit sowie Speicherung der Cookie-Einstellung | berechtigtes Interesse – Art. 6 Abs. 1 lit. f; ohne Einwilligung zulässig; höchstens 12 Monate |
| Statistisch (Analyse) | aggregierte Messung der Anzahl und Herkunft der Besuche sowie der Bewegung innerhalb der Website zum Zweck der Weiterentwicklung der Website | Einwilligung – Art. 6 Abs. 1 lit. a; wird bis zur Erteilung der Einwilligung nicht geladen; höchstens 12 Monate beziehungsweise bis zum Widerruf |
| Marketing und Werbe-Tracking | Die Gesellschaft setzt solche Cookies nicht ein und gibt auf der Website erhobene Daten nicht zu Werbezwecken an Dritte weiter | — |
Die Einwilligung in statistische Cookies kann über die auf der Website angezeigte Cookie-Einstellungsoberfläche erteilt, dort ebenso einfach abgelehnt und jederzeit kostenfrei widerrufen werden. Der Widerruf berührt die Rechtmäßigkeit der bis dahin erfolgten Verarbeitung nicht. Statistische Daten verwendet die Gesellschaft in aggregierter Form; auf dieser Grundlage trifft sie keine Entscheidungen über einzelne Besucher.
Die tatsächlich eingesetzten Cookies und browserseitigen Speicher sind die folgenden. Ein echtes HTTP-Cookie stammt ausschließlich aus der statistischen Messung; die übrigen Einträge verbleiben im lokalen Speicher des Browsers des Besuchers und gelangen nicht auf die Server der Gesellschaft.
| Name | Typ | Zweck | Lebensdauer |
|---|---|---|---|
| _ga, _ga_Y65MER0QJN | HTTP-Cookie (Google Analytics 4) | Reichweitenmessung | 2 Jahre |
| abic_consent | localStorage | Speicherung der Cookie-Entscheidung | dauerhaft, bis zur Löschung |
| i18nextLng | localStorage | gewählte Sprache (HU/EN/DE) | dauerhaft, bis zur Löschung |
| theme | localStorage | heller/dunkler Anzeigemodus | dauerhaft, bis zur Löschung |
| abic_expert_application_draft | localStorage | Entwurf des Bewerbungsformulars | wird beim Absenden gelöscht |
| scroll-pos:* | sessionStorage | Speicherung der Scrollposition | bis zum Ende der Browsersitzung |
Die statistische Messung läuft im Rahmen des Google Consent Mode: Der Standardwert von analytics_storage lautet „denied", das heißt, das Mess-Cookie wird bis zur Erteilung der Einwilligung nicht gesetzt. Die Cookie-Entscheidung speichert die Gesellschaft im Speicher abic_consent. Marketing- und Werbe-Tracking-Cookies setzt die Gesellschaft nicht ein.
Entwurf des Bewerbungsformulars. Das Bewerbungsformular der Karriereseite speichert während des Ausfüllens einen Entwurf, damit eine begonnene Bewerbung später fortgesetzt werden kann. Der Entwurf verbleibt ausschließlich auf dem Gerät des Besuchers, im lokalen Speicher des Browsers (abic_expert_application_draft), gelangt nicht auf die Server der Gesellschaft und wird beim Absenden gelöscht; er entfällt ebenfalls beim Löschen der Browserdaten. Ohne Absenden erhält die Gesellschaft keine Kenntnis vom Inhalt des Entwurfs. Auf den Server der Gesellschaft gelangt ausschließlich die endgültig abgesendete Bewerbung, und in das System der Expertendatenbank erst nach der Bestätigung der E-Mail-Adresse (Double Opt-in).
Browsereinstellungen. Der Besucher kann in den Einstellungen seines Browsers jederzeit zuvor gesetzte Cookies löschen und das Setzen neuer Cookies unterbinden. Werden unbedingt erforderliche Cookies blockiert, funktionieren einzelne Funktionen der Website nicht ordnungsgemäß.
5.6 Expertendatenbank und Staffing-Prozess
Die Gesellschaft erbringt ihre SAP-Beratungs- und Digitalisierungsleistungen mit eigenen Mitarbeitenden und vertraglich gebundenen Subunternehmern. Hierfür unterhält sie eine Expertendatenbank mit Fachkräften, die sich mit Kooperationsabsicht bei ihr bewerben.
Wichtige Abgrenzung. Die Gesellschaft ist weder Personalvermittler noch Arbeitnehmerüberlasser. Sie verarbeitet die Daten der Bewerber nicht, um diese an ein anderes Unternehmen zu vermitteln, sondern um die zur Erfüllung ihrer eigenen Dienstleistungsverträge erforderliche Expertenkapazität zu planen. Die Gesellschaft verkauft und vermietet ihre Datenbank nicht und übermittelt Daten an Dritte ausschließlich mit gesonderter, projektbezogener Einwilligung der betroffenen Person.
Der Weg einer Bewerbung. Eine über die Karriereseite eingereichte Bewerbung gelangt nicht automatisch in die Expertendatenbank. Der Prozess verläuft in folgenden Schritten:
| Schritt | Was geschieht |
|---|---|
| 1. Absenden und E-Mail-Bestätigung | Nach dem Absenden versendet die Gesellschaft eine Bestätigungs-E-Mail. Die Daten werden erst nach Bestätigung der E-Mail-Adresse (Double Opt-in) verarbeitbar. |
| 2. Gesonderte Erfassung | Die bestätigte Bewerbung wartet in einer gesonderten Erfassung; zu diesem Zeitpunkt ist sie noch nicht Teil der Expertendatenbank. |
| 3. Aufnahmeentscheidung | Eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter öffnet jede Bewerbung einzeln und entscheidet über Aufnahme oder Ablehnung. |
| 4. Vorgeprüfter Pool | Bei Aufnahme gelangt die Bewerberin oder der Bewerber in den vorgeprüften Pool der Expertendatenbank. |
| 5. Qualifizierter Pool | Hierhin nur dann, wenn eine gültige Einwilligung, eine unterzeichnete Kooperationserklärung und ein verarbeiteter Lebenslauf zugleich vorliegen. Aus diesem Pool spricht die Gesellschaft Fachkräfte mit einer konkreten Projektmöglichkeit an. |
Auf keiner Stufe erfolgt ein automatisches Weiterkommen; über jede Aufnahme entscheidet eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter.
Lehnt die Gesellschaft eine Bewerbung ab, löscht sie die Daten der Bewerberin oder des Bewerbers innerhalb von 30 Tagen nach der Ablehnung. Danach verbleibt ausschließlich das minimierte Nachweisprotokoll nach Abschnitt 5.6.6.
5.6.1 Verarbeitete Daten
| Datengruppe | Inhalt |
|---|---|
| Was die betroffene Person angibt | Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Aufenthaltsort (Land, Stadt), Lebenslauf und dessen Inhalt (Ausbildung, Berufserfahrung, SAP-Modulkenntnisse, Projektreferenzen, Sprachkenntnisse, Zertifikate), die im Bewerbungsformular strukturiert angegebenen fachlichen Daten (Fachbereich, SAP-Module, Sprachkenntnisse mit Niveau nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen [GER/CEFR], Region), Angaben zur Verfügbarkeit (ab wann, in welchem Umfang, Bereitschaft zum Einsatz vor Ort), die bevorzugte Beschäftigungsform (Arbeitsverhältnis, Subunternehmerverhältnis oder beides), Honorarvorstellung sowie bei einer Bewerbung als Subunternehmer die Unternehmensdaten (Firma, Sitz, Steuernummer). |
| Was das System automatisch erfasst | die Kennung der Bewerbung, den Zeitpunkt der Bewerbung und der Einwilligung, Kennung und Sprache der Textversion der Einwilligung, die Herkunft der Bewerbung (URL des Formulars) und die IP-Adresse, den Zeitpunkt der Bestätigung der E-Mail-Adresse (Double Opt-in), die Bestätigungskennung und die IP-Adresse der Bestätigung sowie die Versionsnummern der akzeptierten Dokumente. Diese Angaben sind erforderlich, damit die Gesellschaft die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung nachweisen kann. |
| Was die Gesellschaft im Verlauf des Prozesses selbst erfasst | den Status der Bewerbung (eingegangen, aufgenommen, abgelehnt, qualifiziert), den Zeitpunkt der Entscheidung und die Kennung der entscheidenden Mitarbeiterin oder des entscheidenden Mitarbeiters, interne fachliche Anmerkungen und Bewertungen zur Bewerberin oder zum Bewerber, die Tatsache und den Zeitpunkt der Vorstellung des Fachprofils bei einem Kunden oder Delivery-Partner sowie Ereignisse im Zusammenhang mit der Verlängerung der Einwilligung. Diese Daten fallen unter das Auskunftsrecht nach Art. 15 DSGVO: Auf Anfrage erteilt die Gesellschaft auch hierüber Auskunft, soweit dadurch die Rechte anderer Personen nicht beeinträchtigt werden. |
| Herkunft der Daten | hinsichtlich der von der Bewerberin oder dem Bewerber angegebenen Daten ausschließlich die betroffene Person. Die Gesellschaft erhebt für die Expertendatenbank keine Daten aus Lebenslaufdatenbanken oder durch Datenankauf. Sucht die Gesellschaft selbst aus öffentlichen beruflichen Quellen nach Fachkräften, gilt hierfür Abschnitt 5.6.7; die Daten einer so angesprochenen Fachkraft gelangen ausschließlich durch deren eigene Bewerbung in die Expertendatenbank. |
| Was die Gesellschaft ausdrücklich nicht anfordert und nicht verarbeitet | Gesundheitsdaten, religiöse oder politische Überzeugungen, Gewerkschaftszugehörigkeit, ethnische Herkunft, sexuelle Orientierung, strafrechtliche Daten, Lichtbild, Geburtsdatum und Familienstand. Die Gesellschaft bittet darum, diese Angaben auch im Lebenslauf wegzulassen. Gelangen solche Daten dennoch zur Gesellschaft, löscht sie diese und berücksichtigt sie im Auswahlverfahren nicht. |
| Folgen der Nichtbereitstellung der Daten | für die Einreichung der Bewerbung sind Name, E-Mail-Adresse, Lebenslauf und Angaben zur Verfügbarkeit erforderlich – ohne diese kann die Gesellschaft nicht beurteilen, zu welchem Projektbedarf das Profil passen könnte, sodass die Bewerbung nicht abgesendet werden kann. Die Angabe von Telefonnummer, Aufenthaltsort und Honorarvorstellung ist freiwillig; ihr Fehlen steht der Bewerbung nicht entgegen, erschwert aber das Auffinden eines passenden Projekts. |
5.6.2 Zwecke, Rechtsgrundlagen und Speicherdauern
| Zweck | Rechtsgrundlage | Speicherdauer |
|---|---|---|
| Entgegennahme der Bewerbung, Bestätigung der E-Mail-Adresse sowie Entscheidung über Aufnahme oder Ablehnung | Einwilligung – Art. 6 Abs. 1 lit. a | bis zur Entscheidung; im Fall der Ablehnung 30 Tage ab der Entscheidung |
| Interne Status-, Anmerkungs- und Bewertungsdaten aus dem Bewerbungsprozess | Einwilligung – Art. 6 Abs. 1 lit. a sowie das berechtigte Interesse der Gesellschaft an der Dokumentation ihrer Entscheidungen – Art. 6 Abs. 1 lit. f | für dieselbe Dauer wie die zugehörigen Bewerberdaten |
| Speicherung in der Expertendatenbank, Ansprache mit einer Projektmöglichkeit | Einwilligung – Art. 6 Abs. 1 lit. a | 12 Monate, verlängerbar |
| Prüfung einer auf eine konkret ausgeschriebene Position eingegangenen Bewerbung | vorvertragliche Maßnahmen – Art. 6 Abs. 1 lit. b | bis zum Abschluss der Auswahl |
| Übermittlung des Fachprofils an einen Kunden oder Delivery-Partner | gesonderte Einwilligung – Art. 6 Abs. 1 lit. a | bis zum Abschluss des jeweiligen Auswahlverfahrens |
| Verwaltung der Kooperationserklärung und Nachweis ihrer Erfüllung | Vertrag – Art. 6 Abs. 1 lit. b, Durchsetzung von Rechtsansprüchen – Art. 6 Abs. 1 lit. f | Laufzeit der Erklärung, danach 5 Jahre |
| Versand einer Erinnerung zur Verlängerung der Einwilligung | Einwilligung – Art. 6 Abs. 1 lit. a; die Erinnerung ist untrennbarer Bestandteil der Verwaltung der Einwilligung | bis zum Ablauf |
| Nachweis der Erteilung und des Widerrufs der Einwilligung | Rechenschaftspflicht – Art. 5 Abs. 2 sowie das berechtigte Interesse an der Geltendmachung, Ausübung und Verteidigung von Rechtsansprüchen – Art. 6 Abs. 1 lit. f. Art. 7 Abs. 1 ist ein Nachweiserfordernis, keine eigenständige Rechtsgrundlage. | 5 Jahre nach der Löschung, in minimierter Form |
| Newsletter, Fachinformationen | gesonderte Einwilligung – Art. 6 Abs. 1 lit. a | bis zum Widerruf |
5.6.3 Die vier gesonderten Einwilligungen
Das Bewerbungsformular enthält vier voneinander unabhängige Ankreuzfelder. Keines ist vorangekreuzt, und zu jedem wird ein eigener Protokolleintrag erstellt:
| Ankreuzfeld | Bedeutung |
|---|---|
| Speicherung der Daten in der Expertendatenbank | Dies ist Voraussetzung der Registrierung, denn ohne Einwilligung gibt es nichts zu speichern; |
| Annahme der Kooperationserklärung | Dies ist eine vertragliche Erklärung, keine datenschutzrechtliche Einwilligung; beide haben ein unterschiedliches rechtliches Schicksal; |
| Übermittlung des Fachprofils an einen Kunden | optional und auch später, projektbezogen erteilbar; |
| Newsletter und Fachinformationen | optional. |
Die Punkte 3 und 4 sind keine Voraussetzung für die Registrierung: Die Bewerbung ist auch ohne deren Ankreuzen vollwertig, und die betroffene Person wird in gleicher Weise in die Datenbank aufgenommen. Jede Einwilligung kann jederzeit, kostenfrei und ebenso einfach wie ihre Erteilung widerrufen werden.
5.6.4 Die Frist von 12 Monaten und die Verlängerung
Die Gesellschaft speichert die Daten 12 Monate ab Erteilung der Einwilligung. Grund für diese Dauer ist der Grundsatz der Richtigkeit: Die wichtigsten Bestandteile eines SAP-Beraterprofils – das aktuelle Projekt, die Verfügbarkeit, die neuesten Modulkenntnisse und die Honorarvorstellung – ändern sich typischerweise innerhalb eines Projektzyklus, sodass bei längerer Speicherung die Richtigkeit der Daten nicht gewährleistet wäre.
Die Verlängerung läuft wie folgt ab:
| Wann | Was geschieht |
|---|---|
| 30 Tage vor Ablauf | Die Gesellschaft kontaktiert die betroffene Person per E-Mail und zeigt ihr, welche Daten sie über sie speichert. |
| 7 Tage vor Ablauf | Die Gesellschaft wiederholt die Erinnerung. |
| Bei Bestätigung | Die Verarbeitung wird um weitere 12 Monate fortgesetzt, beliebig oft wiederholbar. |
| Ohne Antwort | Die Gesellschaft löscht die Daten automatisch und endgültig. |
Bleibt eine Antwort aus, löscht die Gesellschaft die Daten automatisch und endgültig. Schweigen ist keine Einwilligung. Als Verlängerung wertet die Gesellschaft ausschließlich eine ausdrückliche Verlängerungserklärung – nicht das Öffnen einer E-Mail, das Anklicken eines Links oder die Antwort auf ein Projektangebot.
Selbstbedienungsoberfläche. In jeder ausgehenden E-Mail platziert die Gesellschaft einen persönlichen Link ohne Anmeldeerfordernis, über den die betroffene Person die gespeicherten Daten einsehen und aktualisieren, ihre Einwilligung verlängern oder widerrufen und die Löschung ihrer Daten verlangen kann. Die Löschung erfordert höchstens so viele Schritte wie die Registrierung.
5.6.5 Übermittlung an einen Kunden oder Delivery-Partner
Die Gesellschaft übermittelt das Fachprofil nur dann an ihren Kunden oder Delivery-Partner, wenn die betroffene Person hierin für das jeweilige Projekt vorab und ausdrücklich eingewilligt hat. Vor der Einholung der Bestätigung benennt die Gesellschaft:
an wen sie das Profil übermittelt (ein namentlich benannter Kunde, keine allgemeine Umschreibung),
für welche Position,
was genau sie übermittelt (den vollständigen Lebenslauf oder ein anonymisiertes Fachprofil),
wie lange die Bestätigung gilt.
In einem ersten Schritt übermittelt die Gesellschaft – sofern das Auswahlverfahren des Kunden dies zulässt – ein anonymisiertes Fachprofil, das weder den Namen noch den aktuellen Arbeitgeber der betroffenen Person enthält.
Ab der Übermittlung des Profils wird der Kunde zum eigenständigen Verantwortlichen und handelt nach seiner eigenen Datenschutzinformation. In ihren Verträgen sieht die Gesellschaft vor, dass der Kunde das Profil ausschließlich für den jeweiligen Auswahlzweck verwenden und die Daten nicht ausgewählter Kandidatinnen und Kandidaten nach Abschluss des Verfahrens löschen muss. Verlangt die betroffene Person später von der Gesellschaft die Löschung, löscht die Gesellschaft ihre eigenen Systeme, kann die zuvor rechtmäßig an den Kunden übermittelte Kopie jedoch nicht mehr löschen. Dies muss der betroffenen Person vor Erteilung der Bestätigung bekannt sein.
5.6.6 Was die Gesellschaft nach der Löschung aufbewahrt
Nach Art. 7 Abs. 1 DSGVO muss die Gesellschaft nachweisen können, dass eine gültige Einwilligung vorlag. Daher bewahrt sie nach der Löschung ausschließlich ein minimiertes Nachweisprotokoll auf:
| Aufbewahrtes Element | Grund |
|---|---|
| Gesalzener Hashwert der E-Mail-Adresse | nicht die E-Mail-Adresse selbst, sondern deren nicht rückführbarer Hashwert |
| Zeitpunkt der Einwilligung | zum Nachweis, dass eine gültige Einwilligung vorlag |
| Zeitpunkt des Widerrufs oder des Ablaufs | zum Nachweis, wann die Verarbeitung endete |
| Kennung der Textversion | zum Nachweis, welche Textfassung die betroffene Person akzeptiert hat |
| Was die Gesellschaft nicht aufbewahrt | Name, Lebenslauf, Telefonnummer und alle sonstigen zur Identifizierung geeigneten Daten |
| Aufbewahrungsdauer des Protokolls | 5 Jahre |
5.6.7 Suche nach Fachkräften in öffentlichen beruflichen Quellen
Wegen der in SAP-Nischenbereichen nur begrenzt verfügbaren Fachkräfte sucht die Gesellschaft auch selbst in öffentlichen beruflichen Quellen nach Fachkräften und spricht diese mit der Einladung an, sich für die Expertendatenbank zu bewerben. Dies ist eine von der in den Abschnitten 5.6.1–5.6.6 beschriebenen Verarbeitung getrennte, eigenständige Verarbeitung, da die Daten in dieser Phase nicht von der betroffenen Person stammen.
| Aspekt | Inhalt |
|---|---|
| Verarbeitete Daten | Name, Adresse des öffentlichen beruflichen Profils, aktuelle oder frühere Funktion und Arbeitgeber, Fachbereich und Modulkenntnisse, Region sowie Zeitpunkt und Kanal der Ansprache und die Tatsache einer Antwort. Lebenslauf, Honorarvorstellung und private Kontaktdaten verarbeitet die Gesellschaft in dieser Phase nicht. |
| Herkunft der Daten (Art. 14 DSGVO) | öffentlich zugängliche berufliche Quellen – berufliche soziale Netzwerke, Konferenz- und Referentenlisten, Fachpublikationen und Unternehmenswebsites. Die Gesellschaft kauft keine Daten an und erhebt keine Daten aus Lebenslaufdatenbanken. |
| Rechtsgrundlage | Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO – das berechtigte Interesse der Gesellschaft an der Suche nach der zur Erfüllung ihrer Dienstleistungsverträge erforderlichen Expertenkapazität. Die Gesellschaft hat eine Interessenabwägung durchgeführt, die auf Anfrage eingesehen werden kann. Die Information nach Art. 14 DSGVO erteilt die Gesellschaft spätestens bei der ersten Kontaktaufnahme, in der Ansprache selbst. |
| Speicherdauer | 12 Monate ab der Ansprache, wenn die betroffene Person nicht antwortet. Bei einer ablehnenden Antwort löscht die Gesellschaft die Daten unverzüglich und führt die betroffene Person – zur Verhinderung weiterer Ansprachen – auf einer Sperrliste, ausschließlich mit Namen, Kontaktdatum und Zeitpunkt der Sperre. |
Die so verarbeiteten Daten übermittelt die Gesellschaft nicht an Kunden oder Delivery-Partner. Bewirbt sich die betroffene Person, gelangen ihre Daten in die auf Einwilligung beruhende Verarbeitung nach den Abschnitten 5.6.1–5.6.6, und die im Zuge der Suche entstandene Erfassung entfällt; die Gesellschaft führt die beiden Bestände nicht parallel.
5.7 Daten von Mitarbeitenden und Subunternehmern nach Vertragsschluss
Mit Abschluss eines Arbeitsvertrags beziehungsweise eines Werk- oder Auftragsvertrags endet die Verarbeitung im Rahmen der Expertendatenbank, und es beginnt eine neue Verarbeitung: die Verarbeitung im Zusammenhang mit der Erfüllung des Rechtsverhältnisses, der Lohnabrechnung, den Sozialversicherungs- und Steuererklärungen, der Arbeitszeiterfassung sowie der Mitwirkung in Kundenprojekten.
| Aspekt | Inhalt |
|---|---|
| Rechtsgrundlage | Erfüllung des Vertrags (Art. 6 Abs. 1 lit. b), Erfüllung der die Gesellschaft treffenden rechtlichen Verpflichtungen (Art. 6 Abs. 1 lit. c – insbesondere Gesetz I von 2012 über das Arbeitsgesetzbuch, sozialversicherungs- und steuerrechtliche Vorschriften sowie das Rechnungslegungsgesetz) sowie Geltendmachung, Ausübung und Verteidigung von Rechtsansprüchen (Art. 6 Abs. 1 lit. f). |
| Speicherdauer | für die gesetzlich vorgeschriebene Dauer, andernfalls 5 Jahre ab Beendigung des Rechtsverhältnisses. Für die nach den Rentenversicherungsvorschriften vorgeschriebenen Daten gilt die längere gesetzliche Frist. |
Die ausführliche Information händigt die Gesellschaft der betroffenen Person bei Vertragsschluss unmittelbar aus.
5.8 Durchsetzung von Rechtsansprüchen, Beschwerde- und Vorfallmanagement
Die Gesellschaft erfasst, prüft und beantwortet die bei ihr eingehenden Beschwerden, Datenschutzverletzungen und Anträge betroffener Personen.
| Aspekt | Inhalt |
|---|---|
| Rechtsgrundlage | Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung (Art. 6 Abs. 1 lit. c – Art. 12, 30, 33 und 34 DSGVO) sowie das berechtigte Interesse der Gesellschaft an der Geltendmachung, Ausübung und Verteidigung von Rechtsansprüchen (Art. 6 Abs. 1 lit. f). |
| Speicherdauer | 5 Jahre für Anträge betroffener Personen, die Antworten und das Vorfallverzeichnis; im Streitfall bis zum Ende der Verjährungsfrist nach rechtskräftigem Abschluss. |
6. Auftragsverarbeiter und Empfänger
6.1 Zugriff innerhalb der Gesellschaft
Zugriff auf personenbezogene Daten haben die Geschäftsführer der Gesellschaft sowie diejenigen Mitarbeitenden, die diesen zur Erfüllung ihrer Aufgaben benötigen. Der Zugriff ist über Berechtigungsstufen beschränkt, an individuelle Benutzerkonten gebunden und im Fall der Expertendatenbank protokolliert: Es ist nachvollziehbar, wer wann ein Profil eingesehen hat. Die Mitarbeitenden unterliegen einer Verschwiegenheitspflicht.
6.2 Auftragsverarbeiter
Die Gesellschaft nimmt für ihre Tätigkeit IT- und Hintergrunddienstleistungen in Anspruch. Diese Dienstleister verarbeiten personenbezogene Daten im Namen der Gesellschaft, ausschließlich nach deren schriftlicher Weisung, auf Grundlage eines Vertrags nach Art. 28 DSGVO, und dürfen sie nicht für eigene Zwecke verwenden.
Kategorien der eingesetzten Auftragsverarbeiter:
| Kategorie | Tätigkeit | Speicherort |
|---|---|---|
| Hosting- und Cloud-Anbieter | Speicherung der Daten, Betrieb der Anwendungen | EWR |
| E-Mail- und Office-Dienstleister | E-Mail-Kommunikation, Dokumentenverwaltung | EWR |
| Bewerbungs- und Kundenkontaktsystem | Erfassung der Bewerbungen und Ansprachen | EWR |
| Newsletter- und Benachrichtigungssystem | Versand von Systemnachrichten, Verlängerungserinnerungen und Newslettern | außerhalb des EWR (USA) – auf Grundlage des DPF beziehungsweise der SCC (siehe Abschnitt 7) |
| Prozessautomatisierungsplattform | Ausführung der Bewerbungs- und Benachrichtigungsprozesse | EWR |
| Buchhaltungsdienstleister | Buchhaltung, Lohnabrechnung | Ungarn |
| Dokumenten- und Lebenslaufverarbeitungsdienst | maschinelles Auslesen des eingereichten Lebenslaufs und Umwandlung in strukturierte Daten | außerhalb des EWR (USA) – auf Grundlage des DPF beziehungsweise der SCC (siehe Abschnitt 7) |
| Anbieter künstlicher Intelligenz | Unterstützung des Abgleichs von Fachprofilen und Projektbedarfen; der Anbieter darf die Daten nicht für eigene Zwecke oder zum Modelltraining verwenden | außerhalb des EWR (USA) – auf Grundlage des DPF beziehungsweise der SCC (siehe Abschnitt 7) |
| Webanalyse-Dienstleister | Erstellung von Besuchsstatistiken der Website, ausschließlich auf Grundlage der Einwilligung des Besuchers | EWR |
Die Gesellschaft führt eine namentliche Liste der jeweiligen Auftragsverarbeiter und stellt sie betroffenen Personen auf Anfrage unter info@abicenterprise.com kostenfrei zur Verfügung.
6.3 Sonstige Empfänger
| Empfänger | Unter welcher Voraussetzung |
|---|---|
| Kunden und Delivery-Partner | ausschließlich auf Grundlage der gesonderten, projektbezogenen Einwilligung nach Abschnitt 5.6.5, als eigenständige Verantwortliche. |
| Rechts-, Buchhaltungs- und Steuerberater | unter Verschwiegenheitspflicht, im erforderlichen Umfang. |
| Behörden und Gerichte | auf Grundlage einer gesetzlichen Verpflichtung, im Umfang ihres Ersuchens. |
Die Gesellschaft verkauft und vermietet personenbezogene Daten nicht und gibt sie nicht zu Marketingzwecken an Dritte weiter.
7. Übermittlung in Drittländer
Die Gesellschaft speichert und verarbeitet personenbezogene Daten vorrangig innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums.
Einzelne eingesetzte Dienstleister können – typischerweise im Rahmen des technischen Supports – auch von außerhalb des EWR auf Daten zugreifen. Grundlage einer solchen Übermittlung ist stets eine der Garantien nach Kapitel V DSGVO:
| Garantie | Bedeutung |
|---|---|
| Angemessenheitsbeschluss | ein Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Kommission – für die Vereinigten Staaten bei Dienstleistern, die nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert sind |
| Standardvertragsklauseln (SCC) | die von der Europäischen Kommission erlassenen Standardvertragsklauseln, erforderlichenfalls mit ergänzenden technischen und organisatorischen Maßnahmen |
Die Gesellschaft speichert die in der Expertendatenbank enthaltenen Daten und die eingereichten Lebensläufe innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums, in Rechenzentren in Irland und Deutschland. Ein bestimmter Teil der Daten wird jedoch von in den Vereinigten Staaten von Amerika niedergelassenen Dienstleistern verarbeitet: von dem Anbieter künstlicher Intelligenz, der das maschinelle Auslesen der Lebensläufe und die Unterstützung des Profilabgleichs übernimmt, sowie von dem Dienstleister, der Systemnachrichten und Erinnerungen versendet. Diese Übermittlungen erfolgen auf Grundlage einer der oben genannten Garantien – der Zertifizierung nach dem EU-US Data Privacy Framework beziehungsweise der Standardvertragsklauseln. Der Anbieter künstlicher Intelligenz verarbeitet die Daten ausschließlich nach Weisung der Gesellschaft; er darf sie nicht für eigene Zwecke oder zum Modelltraining verwenden.
Auf Anfrage der betroffenen Person erteilt die Gesellschaft Auskunft darüber, bei welchem Dienstleister eine Übermittlung außerhalb des EWR erfolgt und auf welcher Garantie diese beruht, und stellt eine Kopie der angewandten Garantie zur Verfügung.
8. Automatisierte Entscheidungsfindung, Profiling und künstliche Intelligenz
Bei den in den Abschnitten 5.1–5.5 und 5.7–5.8 dieser Information beschriebenen Verarbeitungen setzt die Gesellschaft keine automatisierte Entscheidungsfindung und kein Profiling ein.
Im Fall der Expertendatenbank (Abschnitt 5.6) unterstützt die Gesellschaft den Abgleich von Fachprofilen und offenen Projektmöglichkeiten auch mit IT-Werkzeugen, darunter mit einer auf künstlicher Intelligenz beruhenden Lösung. Dies stellt Profiling im Sinne des Art. 4 Nr. 4 DSGVO dar; die Gesellschaft informiert daher wie folgt:
Was das System tut. Die Bewerberin oder der Bewerber gibt einen Teil der fachlichen Daten bereits im Bewerbungsformular strukturiert an. Darüber hinaus liest das System den eingereichten Lebenslauf auch maschinell aus und erfasst die darin enthaltenen fachlichen Daten in strukturierter Form – die hochgeladene Datei wird also nicht nur gespeichert, sondern auch verarbeitet. Anschließend bewertet es anhand der fachlichen Daten im Profil – SAP-Modulkenntnisse, Erfahrungsjahre, Projektreferenzen, Sprachkenntnisse, Verfügbarkeit, Region –, welche Profile zu einem bestimmten Projektbedarf passen könnten.
Was das System nicht tut. Es trifft keine Entscheidungen. Wer angesprochen wird, wessen Profil dem Kunden vorgestellt wird und wer aus dem Verfahren ausscheidet, entscheidet in jedem Fall eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter nach inhaltlicher Abwägung; diese Entscheidung wird dokumentiert. Das System schließt von sich aus niemanden vom Verfahren aus.
Daraus folgt, dass die Gesellschaft keine ausschließlich auf automatisierter Verarbeitung beruhende Entscheidung im Sinne des Art. 22 DSGVO trifft. Die betroffene Person kann gleichwohl jederzeit die Darlegung der Abwägungskriterien verlangen und gegen eine sie betreffende Bewertung unter info@abicenterprise.com Einwände erheben.
Generative künstliche Intelligenz in der Kommunikation. Setzt die Gesellschaft in der Kommunikation mit Interessenten oder Bewerbern künstliche Intelligenz (zum Beispiel einen Chatbot) ein, teilt sie dies zu Beginn der Kommunikation eindeutig mit.
Unionsrechtliche Regulierung der künstlichen Intelligenz. Die Gesellschaft verfolgt die Anwendung der Verordnung der Europäischen Union über künstliche Intelligenz (AI Act) und dokumentiert die Einstufung des Systems, das die Bewertung von Kandidatinnen und Kandidaten unterstützt, sowie ihre eigene Rolle in Bezug auf dieses System. Sollten die Pflichten nach dieser Verordnung auf die Gesellschaft anwendbar werden, informiert die Gesellschaft die betroffenen Personen gesondert darüber, dass sie dem Anwendungsbereich eines solchen Systems unterfallen.
9. Maßnahmen zur Datensicherheit
Unter Berücksichtigung des Stands der Technik, der Implementierungskosten sowie der Art, des Umfangs und der Risiken der Verarbeitung trifft die Gesellschaft geeignete technische und organisatorische Maßnahmen. Dies sind insbesondere:
| Maßnahme | Inhalt |
|---|---|
| Zugriffsverwaltung | Berechtigungsstufen, individuelle Benutzerkonten, Need-to-know-Prinzip, Mehrfaktor-Authentifizierung in kritischen Systemen. |
| Verschlüsselung | Übertragung der Daten über einen verschlüsselten Kanal (TLS) sowie Verschlüsselung gespeicherter Daten, soweit der Dienstleister dies anbietet. |
| Protokollierung | Protokollierung des Zugriffs auf personenbezogene Daten und der Verarbeitungsvorgänge, bei der Expertendatenbank mit profilbezogenem Zugriffsprotokoll. |
| Sicherung und Wiederherstellung | regelmäßige Datensicherung, Prüfung der Wiederherstellbarkeit sowie eine Rotationslöschregel für Sicherungen, die Löschanträge auch auf die Sicherungen erstreckt. |
| Automatisierte Löschung | maschinelle Berechnung der Speicherdauern und zeitgesteuerte Ausführung der Löschung, ohne menschliches Ermessen. |
| Organisatorische Maßnahmen | Verschwiegenheitspflicht der Mitarbeitenden, deren datenschutzrechtliche Unterweisung und Schulung, interne Verfahrensregelungen. |
| Kontrolle der Auftragsverarbeiter | Abschluss des Vertrags nach Art. 28 und Überprüfung des Sicherheitsniveaus der Dienstleister. |
Die Gesellschaft plant und betreibt ihre Systeme so, dass der berechtigte Zugriff, die Integrität und Authentizität der Daten sowie der Schutz vor unbefugtem Zugriff, unbefugter Veränderung, Offenlegung oder Vernichtung gewährleistet sind.
10. Umgang mit Verletzungen des Schutzes personenbezogener Daten
| Fall | Maßnahme und Frist |
|---|---|
| Jede Verletzung | Die Gesellschaft nimmt sie in ein Verzeichnis auf und dokumentiert die Tatsache der Verletzung, ihre Auswirkungen und die zu ihrer Behebung getroffenen Maßnahmen. |
| Wenn die Verletzung voraussichtlich ein Risiko für die Rechte und Freiheiten der betroffenen Personen zur Folge hat | Meldung an die ungarische Nationale Behörde für Datenschutz und Informationsfreiheit binnen 72 Stunden nach Kenntniserlangung. |
| Wenn die Verletzung voraussichtlich ein hohes Risiko zur Folge hat | Die Gesellschaft benachrichtigt auch die betroffenen Personen unverzüglich und in verständlicher Form. |
11. Übersicht der Speicherdauern
| Verarbeitung | Speicherdauer |
|---|---|
| Anfrage über die Website | 12 Monate ab Abschluss |
| Daten von Vertragspartnern | 5 Jahre ab Beendigung des Rechtsverhältnisses |
| Buchhaltungsbelege | 8 Jahre |
| B2B-Geschäftsanbahnung | 24 Monate; im Fall einer Sperre Sperrliste |
| Newsletter | bis zum Widerruf der Einwilligung |
| Protokolldaten der Website und Cookies | höchstens 12 Monate beziehungsweise entsprechend der Cookie-Einstellung |
| Expertendatenbank | 12 Monate, verlängerbar |
| Kooperationserklärung | deren Laufzeit, danach 5 Jahre |
| Nachweis der Einwilligung (minimiertes Protokoll) | 5 Jahre nach der Löschung |
| Arbeitsverhältnis, Subunternehmerverhältnis | nach gesetzlicher Vorgabe, andernfalls 5 Jahre |
| Anträge betroffener Personen, Vorfallverzeichnis | 5 Jahre |
| Eingegangene, noch nicht geprüfte Bewerbung | bis zur Entscheidung über Aufnahme oder Ablehnung |
| Abgelehnte Bewerbung | 30 Tage ab der Ablehnung |
| Entwurf des Bewerbungsformulars | bis zum Absenden, im Browser des Besuchers; entfällt beim Löschen der Browserdaten |
| Erfassung der Cookie-Einwilligung | höchstens 12 Monate beziehungsweise bis zum Widerruf der Einwilligung |
| Suche nach Fachkräften in öffentlichen Quellen (5.6.7) | 12 Monate ab der Ansprache; bei ablehnender Antwort sofortige Löschung |
12. Rechte der betroffenen Personen
Die betroffene Person kann die folgenden Rechte über die in Abschnitt 2 angegebenen Kontaktdaten ausüben.
| Recht | Bedeutung |
|---|---|
| Recht auf Information und Auskunft (Art. 13–15) | Auskunft darüber, ob die Gesellschaft Daten über die betroffene Person verarbeitet und, wenn ja, welche, zu welchem Zweck, wie lange und an wen sie übermittelt werden; Anforderung einer Kopie der verarbeiteten Daten |
| Recht auf Berichtigung (Art. 16) | Berichtigung unrichtiger Daten, Vervollständigung unvollständiger Daten |
| Recht auf Löschung (Art. 17) | Löschung der Daten, wenn der Zweck entfallen ist, die Einwilligung widerrufen wurde oder die Verarbeitung unrechtmäßig ist |
| Recht auf Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18) | „Sperrung" der Daten bis zur Klärung der bestrittenen Richtigkeit oder Rechtmäßigkeit |
| Recht auf Datenübertragbarkeit (Art. 20) | bei auf Einwilligung oder Vertrag beruhender, automatisierter Verarbeitung Herausgabe der Daten in einem maschinenlesbaren Format |
| Widerspruchsrecht (Art. 21) | Widerspruch gegen die auf berechtigtem Interesse beruhende Verarbeitung; bei Direktwerbung ohne weitere Voraussetzung |
| Recht auf Widerruf der Einwilligung (Art. 7 Abs. 3) | jederzeit, kostenfrei und ebenso einfach wie die Erteilung; der Widerruf berührt die Rechtmäßigkeit der früheren Verarbeitung nicht |
| Rechte im Zusammenhang mit automatisierter Entscheidungsfindung (Art. 22) | Verlangen des Eingreifens einer Person, Darlegung des eigenen Standpunkts, Anfechtung der Entscheidung |
Verfahrensablauf. Die Gesellschaft erfüllt den Antrag unverzüglich, spätestens innerhalb eines Monats. Die Frist kann – unter Berücksichtigung der Komplexität und der Anzahl der Anträge – um weitere zwei Monate verlängert werden; über die Verlängerung informiert die Gesellschaft innerhalb der ursprünglichen Frist. Die Information und die Maßnahmen sind kostenfrei, es sei denn, der Antrag ist offenkundig unbegründet oder – insbesondere wegen seines wiederholenden Charakters – exzessiv.
Identifizierung. Bestehen bei der Gesellschaft begründete Zweifel an der Identität der antragstellenden Person, kann sie zusätzliche Informationen zur Identifizierung anfordern. Die zur Identifizierung angeforderten Daten verwendet die Gesellschaft ausschließlich zu diesem Zweck und löscht sie nach Abschluss der Angelegenheit.
13. Rechtsbehelfe
Beschwerde bei der Gesellschaft. Die betroffene Person kann sich jederzeit unmittelbar an die Gesellschaft wenden, über die in Abschnitt 2 genannten Kontaktdaten. Die Gesellschaft prüft und beantwortet die Beschwerde.
Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde.
| Name | Nationale Behörde für Datenschutz und Informationsfreiheit (NAIH), Ungarn |
| Anschrift | Falk Miksa utca 9-11., 1055 Budapest, Ungarn |
| Postanschrift | Pf. 9., 1363 Budapest, Ungarn |
| Telefon | +36 (1) 391-1400 |
| Website |
Gerichtlicher Rechtsschutz. Bei einer Verletzung ihrer Rechte kann sich die betroffene Person an das Gericht wenden. Für das Verfahren ist das Komitatsgericht (törvényszék) zuständig; es kann nach Wahl der betroffenen Person auch vor dem für ihren Wohnsitz oder Aufenthaltsort zuständigen Komitatsgericht eingeleitet werden. Das Gericht entscheidet vorrangig.
14. Änderung dieser Information und Versionsverwaltung
Die Gesellschaft behält sich das Recht vor, diese Information zu ändern. Die jeweils geltende Fassung ist jederzeit unter https://www.abicenterprise.com/adatkezelesi-tajekoztato abrufbar.
Über wesentliche Änderungen informiert die Gesellschaft die von einwilligungsbasierten Verarbeitungen betroffenen Personen – also die in der Expertendatenbank Erfassten und die Newsletter-Abonnenten – vorab per E-Mail.
Jede Version hat eine eigene Versionsnummer und ein eigenes Datum des Inkrafttretens. Die Gesellschaft archiviert frühere Versionen, damit nachvollziehbar bleibt, in Kenntnis welcher Textfassung die betroffene Person ihre Einwilligung erteilt hat.
| Version | Gültig ab | Änderung |
|---|---|---|
| v1.0 | [Datum] | Kontaktaufnahme über die Website (das frühere Dokument /privacy-policy, das durch die vorliegende Fassung vollständig ersetzt wird) |
| v2.0 | 26. August 2026 | vollständige Information: Auftragsverarbeiter und Speicherort, Übermittlung in Drittländer, Expertendatenbank und Staffing-Prozess (Weg einer Bewerbung, Double Opt-in, Aufnahmeentscheidung), Suche nach Fachkräften in öffentlichen Quellen, B2B-Ansprache, Cookies und Cookie-Einwilligung, künstliche Intelligenz, Rechtsbehelfe |
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